Externe Profi-Hacker haben das E-Voting-System der Post während vier Wochen auf Herz und Nieren geprüft: Auf Einladung der Post versuchten sie, Schwachstellen im E-Voting-System zu entdecken. Die Post registrierte im Rahmen des Hackertests Aktivitäten von rund 2600 IP-Adressen. Trotz der rund 8800 Angriffe und insgesamt 142 433 Zugriffe auf das E-Voting-System gelang es niemandem, die elektronische Urne zu hacken oder Sicherheitslücken auszunutzen. Das beweist erneut: Sicherheit hat bei der elektronischen Stimmabgabe oberste Priorität. 10 Fakten:
Wie soll der postalische Grundversorgungsauftrag in Zukunft ausgestaltet sein oder in welchen Geschäftsfeldern soll die Post künftig noch aktiv sein dürfen: Die Politik befasst sich aktuell intensiv mit der Rolle der Post. Mit der heute startenden Herbstsession wird die Post weiter im Gespräch bleiben – das eidgenössische Parlament wird in den nächsten drei Wochen verschiedene Vorstösse beraten. Post-Verwaltungsratspräsident Christian Levrat ordnet ein.
Die Schweizerische Post hat gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut YouGov eine repräsentative Umfrage zu E-Voting durchgeführt. Das Ergebnis: Eine Mehrheit der Befragten spricht sich für die Einführung der elektronischen Stimmabgabe als Ergänzung zur brieflichen oder Urnenabstimmung aus. Rund zwei Drittel der Befragten vertrauen der Post, wenn es um eine sichere E-Voting-Lösung geht. Um dieses Vertrauen weiter zu stärken, lässt die Post ihr Abstimmungssystem laufend prüfen. Ab heute testen Computerspezialistinnen und -spezialisten aus aller Welt das System – im Rahmen eines mehrwöchigen öffentlichen Sicherheitstests.