Wir zeigen Corona gelb – und sind dann mal weg

Quarantäne und Ansteckungsgefahr einfach davonlaufen. Das wollen zurzeit viele – und kommen sich dabei manchmal in die Quere. Eine Alternative ist Wandern. Zum vierten Mal prämiert die Schweizerische Post Wanderwegprojekte, die besonders familienfreundlich sind.

 

Nicht nur bekannte Seepromenaden wie in Zürich, Genf und Luzern sind überaus gut besucht, weil unzählige leidgeprüfter Corona-Stubenhocker sehnsüchtig nach Sonne und Natur lechzen. Selbst manch abseits gelegene SAC-Hütte erlebte über Ostern und Pfingsten einen wahren Ansturm.

 

 

Doch es lohnt sich, den Rucksack zu packen und mal einen Blick auf die Wanderkarte zu werfen. Schweizweit gibt es tausende Wege und Pfade. Das Netz der Wanderwege Schweiz sucht seinesgleichen. Und die Post hilft mit, interessante und familienfreundliche Wanderwege zu erhalten oder auch Neues auf ihnen zu schaffen.

Gelb unterstützt gelb

Es gibt schweizweit mehr als 65’000 Kilometer gelb signalisierter Routen. Die Post fördert jährlich mehrere Wanderprojekte mit insgesamt 50’000 Franken – einer der diesjährigen Gewinner des Post-Förderpreises ist der Gäggersteg im Kanton Bern. «Hier musste der morsche Holzpfad ersetzt werden», erklärt Andrea Gysi vom Verband Schweizer Wanderwege. Das Geld dazu kam von der Post. Die innovative Konstruktion aus einheimischem Tannen-, Fichten- und Lärchenholz ist 258 Meter lang und bis zu acht Metern hoch. Der ursprüngliche Steg wurde 2004 nach dem Sturm Lothar im Jahr 1999 gebaut. An ihm nagte aber mittlerweile der Zahn der Zeit, denn Wind und Wetter hatten ihm zugesetzt. Er musste ersetzt werden. «Die Post hat mitgeholfen, damit Gross und Klein auf dem neuen «Sturmholzpfad» den sich selbst regenerierenden Wald weiterhin erkunden können», sagt Gysi.

Abseits und doch mittendrin

Die Schweizerinnen und Schweizer sind ein Volk von Wandervögeln und schnüren sich durchschnittlich 20 Mal pro Jahr die Schuhe dafür. Graubünden, der Kanton Bern und das Wallis bieten das ausgiebigste Wandernetz an. Nach wochenlangem Herumsitzen wegen Corona – und an die eigenen Wände schauen – ist Muskelkater nicht die Quittung sondern der Lohn dafür, sich wieder frei und unbeschwert zu fühlen.

 

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Aber nicht nur die Bergkantone, auch das Unterland hat so manches zu bieten im gelben Wanderparadies Schweiz. Und auch hier ist die Post als Partner des Vereins Schweizer Wanderwege mit dabei. Strecken wie jene von Elgg via Schauenberg nach Turbenthal im Kanton Zürich sind jeden Schweisstropfen wert. Und zudem ideal für Familien. Als Belohnung bietet der Schauenberg in «Züri-Oscht» eine tolle Rundumsicht.

Mit Hüftgold bezahlen

Egal ob Dreisterneküche, Weintorkel oder Besenbeiz; entlang der gelben Wandertafeln hat es in der ganzen Schweiz viele gute Gaststätten. Auch rund um Maienfeld: Wer aus dem Zug oder Postauto steigt und Richtung «Guscha» oder auf die «Enderlin-Hütte» wandert, kann sich die kulinarischen Verlockungen aussuchen. Und das erst noch ohne schlechtes Gewissen. Denn das während der Corona-Zeit gesammelte Hüftgold verliert beim Anstieg zur Waldgrenze stetig an Gewicht. Beim Picknick auf der SAC-Hütte oder vor einem Maiensäss schmecken Salsiz, Alpkäse und Brot darum gleich doppelt gut. Wegen der zuvor reichlich verbrannten Kalorien liegt auch eine zweite Portion drin. Das macht Laune und den Hüttenwirt freut’s.

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